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Gesundes Zahnfleisch - ein gutes Gefühl

Parodontologie: Schutz vor Zahnlockerung und -verlust

Die Parodontitis (umgangssprachlich auch als Parodontose bezeichnet) ist eine durch Bakterien hervorgerufene Entzündung des Zahnbettes. Sie beginnt meist unbemerkt und führt im Laufe der Zeit zu Zahnlockerungen und Zahnverlust, wenn sie nicht behandelt wird.

Nach neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen erhöht eine Parodontitis das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles um etwa das Vierfache.

Wie Sie erkennen, ob Ihr Zahnbett erkrankt ist:

  1. Rötung und Schwellung des Zahnfleisches: Gesundes Zahnfleisch ist blassrosa; entzündetes Zahnfleisch ist dunkelrot.
  2. Zahnfleischbluten während des Zähneputzens oder wenn man z.B. in einen Apfel beißt. Manchmal auch aus heiterem Himmel.
  3. Taschenbildung und Knochenrückgang: Das Zahnfleisch löst sich vom Zahn ab und es bilden sich sog. Zahnfleischtaschen. Der Kieferknochen geht zurück.
  4. Zahnlockerung: Die Zähne haben keinen ausreichenden Halt mehr im Knochen und beginnen zu wackeln und zu wandern.
  5. Eiterungen, Mundgeruch, schmerzhafte Entzündungen: Das ist die schwerste Ausprägung der Parodontitis, deren Behandlung viel Erfahrung verlangt.

Was Sie gegen Parodontitis tun können:

  1. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt: Je früher eine Parodontitis erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. In der Zahnarztpraxis können wir mögliche Ursachen erkennen und beseitigen. Wir können Ihnen die Problembereiche zeigen und Ihnen Tipps für die richtige Mundpflege geben.
  2. Reinigung: Pflegen Sie Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch regelmäßig und systematisch. Zahnseide und Zwischenraumbürstchen gehören zur Zahnpflege dazu!
  3. Gesunde Ernährung: Täglich ausreichend Obst, Gemüse und Rohkost. Reduzieren Sie Zucker und Weißmehlprodukte.

Wie wir Ihnen helfen können:

  1. Professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis: Selbst bei sehr gründlicher häuslicher Zahnpflege bleiben ca. 30 % der Zahnoberflächen ungeputzt. Bei einer professionellen Zahnreinigung werden auch diese Stellen sorgfältig gereinigt. Allein durch diese regelmäßig durchgeführte Maßnahme lassen sich leichte Formen der Parodontitis beherrschen.
  2. Parodontitis-Behandlung: Sorgfältige Reinigung und Glättung der Wurzeloberflächen unter lokaler Betäubung. Beseitigung von überstehenden Kronen- und Füllungsrändern und Fehlbelastungen der Zähne. In Einzelfällen können chirurgische Maßnahmen zur Wiederherstellung des Zahnfleisches und des Kieferknochens erforderlich sein.
  3. Moderne Maßnahmen im Kampf gegen Parodontose: In Einzelfällen können nach den oben beschriebenen Behandlungsmaßnahmen noch Zahnfleischtaschen und Knochendefekte bleiben. Diese müssen speziell behandelt werden. Dazu stehen verschiedene Methoden zur Verfügung:
    • Zahnfleischtaschen-Desinfektion: Laserlicht tötet krankhafte Keime in der Tasche ab. Mit einer Spezialflüssigkeit (photodynamische Therapie) wird die Taschen-Desinfektion noch verstärkt.
      Periochips als Medikamententräger richten sich lokal gegen Bakterien in den Taschen. Weitere Informationen finden Sie auch direkt unter www.periochip.de
    • Anregung des Knochenwachstums: Eine schwere Parodontose führt immer auch zum Verlust des den Zahn umgebenden Knochens. Mit dem Einsatz eines speziellen Medikamentes (EMDOGAIN®) kann eine teilweise Wiederherstellung des Knochens erreicht werden.
  4. Regelmäßige Nachbetreuung: Wissenschaftliche Untersuchungen und die Erfahrung zeigen, dass ohne regelmäßige Nachkontrollen und professionelle Zahnreinigungen die Parodontitis früher oder später wieder auftritt. Wir empfehlen Ihnen deshalb die Teilnahme an unserem Recall-Programm: Dadurch werden Sie von uns automatisch daran erinnert, wann es wieder Zeit für Ihren Zahnarztbesuch ist.

Wenn Sie mehr Informationen über die Behandlung einer Parodontitis brauchen, dann laden Sie unsere Broschüre hier herunter und drucken diese aus: Parodontitis (2810 Downloads)

 

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Do.:8:00-12:00 u. 16:00-19:30 Uhr
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Zahnarztpraxis Dr. Buob

Hansjakobstr. 6/1
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Fax 0 75 41 / 40 14 07

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